Wenn Panik dich überrollt, reagiert dein Körper mit einem Fehlalarm. Erfahre, wie du durch Atemtechniken und Fokus die Kontrolle zurückgewinnst.

Diese Attacken sind zwar extrem unangenehm, aber sie sind nicht gefährlich; es ist schlichtweg eine körperliche Überreaktion, ein Fehlalarm deines Nervensystems. Wenn du verstehst, dass diese Symptome Zeichen eines arbeitenden Überlebenssystems sind, verliert die Angst ein Stück ihrer Macht.
Eine Panikattacke ist im Grunde ein Fehlalarm deines Nervensystems. Dein Körper aktiviert den uralten Kampf-oder-Flucht-Mechanismus, der eigentlich dazu gedacht ist, dich vor lebensbedrohlichen Situationen zu schützen. Dabei schüttet das Gehirn Adrenalin aus und lässt den Puls steigen, um Energie für Muskeln bereitzustellen. Wenn dieser Mechanismus jedoch in harmlosen Situationen wie im Supermarkt oder im Bett ausgelöst wird, weiß die Energie nicht wohin, was zu beängstigenden Symptomen wie Zittern, Herzrasen oder Atemnot führt.
Dieses Phänomen wird in der Fachsprache Derealisation genannt und tritt häufig bei sogenannten stillen Panikattacken auf. Es fühlt sich an, als wäre man in Watte gepackt oder als ob die Umgebung nicht real sei. Tatsächlich handelt es sich dabei um einen Schutzmechanismus des Geistes. Das Gehirn versucht durch diese Distanzierung, dich vor der überwältigenden Intensität der Angstgefühle zu schützen. Auch wenn es sich beängstigend anfühlt, ist es eine vorübergehende Reaktion auf extremen Stress und kein Zeichen dafür, dass man den Verstand verliert.
Die Atmung ist ein direktes Werkzeug, um das Nervensystem zu beruhigen. Besonders effektiv ist die 4-7-8-Technik: Atme vier Sekunden lang durch die Nase ein, halte den Atem für sieben Sekunden an und atme dann acht Sekunden lang hörbar durch den Mund aus. Das lange Ausatmen wirkt wie eine Notbremse für den Sympathikus und aktiviert den Parasympathikus, deinen inneren "Ruhe-Nerv". Alternativ hilft die Bauchatmung oder die Lippenbremse, um den Druck in der Lunge zu regulieren und dem Körper biologisch zu signalisieren, dass keine Gefahr besteht.
In solchen Momenten helfen Erdungstechniken wie die 5-4-3-2-1-Methode, um den Fokus von den inneren Ängsten zurück in die Realität zu lenken. Dabei benennst du bewusst fünf Dinge, die du siehst, vier, die du hörst, drei, die du fühlst, zwei, die du riechst und eines, das du schmeckst. Diese Übung beansprucht dein Arbeitsgedächtnis so stark, dass für die Panik weniger Kapazität bleibt. Auch starke physische Reize, wie das Pressen der Füße gegen den Boden oder ein Eiswürfel in der Hand, können das System "resetten" und dich im Hier und Jetzt verankern.
Obwohl der Fluchtimpuls bei Panik riesig ist, ist das Standhalten ein entscheidender Lernprozess für das Gehirn. Wenn du in der Situation bleibst, erfährt dein Nervensystem durch die direkte Erfahrung, dass trotz der Angst nichts Schlimmes passiert ist und die Welle von alleine abflaut. Dieses "Durchstehen" verhindert, dass sich ein Vermeidungsverhalten verfestigt, bei dem man bestimmte Orte aus Angst vor der Angst künftig meidet. Mit der Zeit gewinnst du so das Vertrauen zurück, dass du die Kontrolle behalten kannst, egal wie rau die See wird.
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